Brazzeltag – Speyer – Sensation 11.-12. Mai 2024

Liebe Freunde, – heute ein sehr ausführlicher Bericht vom „Brazzeltag“ in Speyer beim langjährigen Oldie-Freund Hermann Layher…

Auf geht es mit der KRIII Sport zum brazzeln:

Begrüßung mit dem Museums-Chef – Hermann…

Victoria KRIII Sport – erste Rennmaschine von 1925…

Da sitzen wir erstmal entspannt:

Der Hermann fährt gleich mal eine Runde mit meiner Familie – Romy mit klein Victoria:

Die historischen Rennwagen aus längst vergangener Zeit:

Das Einzelstück – der BRUTUS:

Bentley – Packard:

Nochmal die beiden:

Kurz zum Rennen die beiden:

Victoria auf NSU – Kettenkrad:

Die Halbkette – Super-Teil:

Bentley – stark vertreten…

Maybach…

Wohl die größte Attraktion – das U-Boot U 17 mit 48 Meter Länge:

Das U-Boot wird in seiner Größe um fast 90 Grad gedreht – die Drehung ist erforderlich, dass das U-Boot beim Weitertransport Ende Juli auf dem Fluss durch die Brücke passt:

Wohl eine der Top-Leistungen – der Adrian fährt über das U 17:

Auf der Dachterrasse steht der berühmte „Blitzen-Benz“:

Auf der Terrasse hat man einen tollen Museums-Überblick:

Selbst der Dom von Speyer ist zu sehen…

Die nächsten Bilder zeigen das Museum mit Raumfahrt, – Autos – Motorädern und und ….

Motorräder von Friedel Münch:

Weitere Motorräder – verschiedene Marken:

Und die weiße Mars aus Nürnberg:

Auf dem Gelände gab es auch viele Angebote für die Kinder:

Hermann Layher im Gespräch mit Andy Feldmann :

Die moderneren Rennfahrzeuge hatten auch ihre Berechtigung:

Natürlich auch die Ur-ur-alten, hier z.B. ein Benz vom Jahr 1896:

Victoria sitzt drauf und das Teil fährt auch noch…

 

Der Abend des Samstag neigt sich dem Ende – aber es kommen noch einige Attraktionen… bleibt noch dran…

Der Adrian (Motorrad – Standman) hat noch einiges auf Lager:

Na da muss doch mal extra ein Foto gemacht werden:

Noch ein Video – der einmaligen Renngeräte bei Nacht:

Ziemlich feuchtfröhlich geht der Abend zu Ende:

Na dann bis zum nächsten Mal in diesem Theater…

Victoria – „Sport“ erste Rennmaschine von Victoria 1925…

Liebe Victoria-Freunde, heute möchte ich Euch gerne in Kurzfassung die Entstehung der ersten Rennmaschine von Victoria im Jahr 1925 vorstellen…

Ich lege vor – die Entstehung, die Renn-Historie und den Wieder-Aufbau aus vielen originalen Teilen zu dokumentieren…

Der Werks-Rennfahrer Adolf Brudes ist schon 1924/25 mit einer KRIII Serienmaschine mit dem außergewöhnlichen KRIII Sport – Motor als Prototyp gefahren, um den Motor zu testen:

Hier Adolf Brudes – Bild – Reinwald… man beachte den Doppel-Vergaser…

Nach der Erprobung vom Motor hatte man sich entschlossen eine Rennmaschine zu herzustellen:

Die Rennmaschine hatte natürlich den neu konzipierten Motor mit Doppel-Vergaser, veränderten Kühlrippen, Renn-Kurbelwelle und kompletten Neuerungen im neuen Fahrgestell…

Das Fahrgestell wurde natürlich dem Renn-Motorrad angepasst, bedeutet modernes windschnittiges Fahrgestell; schlankere Kotflügel und dem Fahrgestell angepasster moderner Benzintank….

Der absolut seltene Victoria-Renn-Motor von 1925:

Durch einen großen Zufall ist der Original-Motor in meinen Besitz gekommen,  der originale Renn-Motor, was das Video beweist…

Im folgenden kurzen Video ist dokumentiert, dass das Motorrad einen  Unfall hatte und die Schwungscheibe deformiert war:

Natürlich ist der Motorlauf auf einer völlig anderen Basis zu beurteilen – im Gegensatz zu einem Serienmotor von Victoria. Der Doppelvergaser hat in der Einstellung seine Tücken und ist nicht auf normale Sonntagsausfahrten mit dem dem Einfachvergaser vergleichbar. Mit diesem Motor und dem Vergaser war man damals auf Höchstleistung getrimmt gewesen:

                              „Dauer-Gas“ –  war die Regel !!!

Ja aber sei wie es sei, damals wurde auch unerschrocken das „Rennen“ gefahren und die logische Folge war dann der folgende Unfall:

Das folgende Bild veranschaulicht den tragischen Unfall beim Rennen am Gabelbach in Thüringen, mit Deformierung der Schwungscheibe auf der linken Seite der Rennmaschine, Kennzeichen IIU 2132 (Reg.-Bezirk Mainfranken) – das Kennzeichen entspricht dem, wie auf dem voran gezeigten Renn-Bild:

Natürlich wurde auch das Fahrgestell in Mitleidenschaft gezogen, wie unschwer auf dem Foto zu erkennen zu ist…

Der Wiederaufbau der ersten Victoria-Rennmaschine von 1925 erfolgte nach fast einhundert Jahren mit dem originalen Rennmotor und vielen originalen Teilen:

KRIII Sport – Schwungscheibenseite…

KRIII Sport – Rennvergaserseite…

Erste – Inbetriebnahme Victoria KRIII Sport (1925):

Erste – eigene Probefahrt zuhause auf der Wiese der KRIII Sport (1925):

Die technischen Daten Victoria KRIII Sport von 1925:

originales Typenschild Victoria KRIII Sport…

Beachtlich ist die dreistellige Fahrgestellnummer – 152 – im Normalfall beim Serienmodell handelt sich um eine Nummer im vierstelligen Bereich…

Mir ist ein weiterer Motor bekannt der die fortlaufende Motornummer besitzt und ein fast identischer Rennmotor ist:

Ebenfalls mit Doppel-Vergaser und Motornummer: „6088“…

Einige technische Daten:

Motor –         liegender Viertakt-Zweizylinder-Motor mit 64mm Hub und 70,5mm                          Bohrung ergibt 499 ccm Inhalt. Der Motor ist rollengelagert und hat                          Kolben aus einer Spezial-Alu-Legierung.

Vergaser –    Spezial – Rennvergaser in Zweischieber-Ausführung.

Getriebe –     verbaut ist 1 von 3 bei ZF hergestellten Soden-Getrieben auf Drei                              Gang-Handschalt-Basis zur damaligen Zeit (1924) ein Novum im                                Motorradbau Victoria musste aber aus Kostengründen von einer                              Serienfertigung Abstand halten.

V. – Gabel –   Horizontale Abfederung mittels 4 Pufferfedern, die senkrecht                                    angeordneten Hauptfedern befinden sich im Gabelrohr.

B. – Tank –    Der moderne formschöne Benzintank wurde in das eigens dem                                  Rennmotorrad angepasste Fahrgestell eingefügt. Die Form                                          entsprach weiteren Formen der folgenden Kompressor-Maschinen.

Zubehör –   Tachometer Typ A.V.C. max. 160 km/h mit Drehzahlanzeige.

Die Wiederherstellung vom Auffinden des originalen Motors und weiterer Teile, sowie die Wiederherstellung des Renn-Motors und Soden-Getriebes bis zur Fertigstellung im März 2024 währte eine Zeitspanne von 4 – 5 Jahren. Die Funktion des absolut seltenen „Soden-Getriebes“ war bei dem Projekt die größte Herausforderung und hat bei mir und den mit beauftragten Spezialisten fast den Rahmen gesprengt…

Gerne noch 2 Bilder vor der Kulisse der berühmten vogtländischen Göltzschtalbrücke:

Die Renngeschichte ging bei Victoria die nächsten 1-2 Jahre weiter, um höhere Geschwindigkeiten und Leistungsdaten zu erreichen, bediente man sich mit der „Kompressor-Technik“ als erster deutscher Hersteller, – noch ein historisches Bild vom Werksrennfahrer bei Victoria – Adolf Brudes – mit der ersten Victoria – Kompressor – Rennmaschine von 1925:

Euer Gert Reiher, 20. April 2024…

Achtung: Die erste öffentliche Vorstellung erfolgt am „Brazzeltag in Speyer“ vom Beginn 10.Mai 2024 bei meinem Freund Hermann Layher…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

JAWA – TREFFEN 1. Mai 2024 – Kurzbericht…

Ja heute zum Feiertag 1. Mai 2024 lud der vogtländische JAWA-CLUB nach Rodewisch auf die Schlossinsel zum 25. Mal ein – Die Bilder:

Das Vereinshaus…

Viele Oldtimerfreunde teils mit den Jawa-Motorrädern…

Die Siegerehrung mit Andre Maaske läuft…

vor Menschen sieht man die vielen Motorräder gar nicht…

Die Treffen verewigt auf den Schautafeln…

Damals 2005 – Hadrava (leider verstorben) und Reiher auf Wanderer K500, Vorläufer von JAWA – Janusek / Wanderer…

Natürlich kamen auch massenweise andere Motorrad – Typen…

Freunde treffen sich:

Der Hochrad – Frank schlängelte sich durch die Reihen:

Auf dem Rückweg nach Hause noch ein Abstecher zum Perlaser Turm:

Abschlussbild vom JAWA-TREFFEN: