Motorrad – Victoria – KR 25 Aero ab 1949…

Die KR 25 Aero 1949 rein optisch wie die KR 25 S aus den Vorkriegsjahren. Anfang 1949 baute man auch noch die Trapezgabel ein. Im Großen und Ganzen erfolgten in diesem Jahr keine wesentlichen Veränderungen am Fahrgestell.

Die wesentlichen Veränderungen lagen im Motorenbereich. Victoria, besser gesagt – Albert Roder (Nachfolger von Richard Küchen), erfand den sogenannten „Nasenkolben“, welcher im Dreistrom-System arbeitete. Dieser neue Motor um gang die patentrechtlich geschützte „Schnürle-Umkehrspülung“ von der Firma DKW.

Zum Vergleich auf diesem Bild die Einlasskanäle vorm Krieg von der KR 25 S.
Der Zylinder der KR 25 Aero ab 1949.

Deutlich zu sehen – das Dreistromsystem mit der Nasenkolben – Technik.
Der Victoria KR 25 Aero Motor im Schnitt.

Die Vorteile der Technik mit dem „Nasenkolben“ war der geringe Kraftstoffverbrauch. Mit etwa 9 PS und 4500 U/min endete die Leitungsspirale des Dreistromprinzips. Die Nasenkolbentechnik wurde bereits in den Kriegsjahren beim Heeresmodell erprobt und dann in das Modell KR 25 Aero eingebaut. Diese Technik wurde dann vom Flachkloben abgelöst. Dieser Motor mit einer Bohrung von 67 mm und einem Hub von 70 mm ergaben 247 ccm, mit einer Leistung von 8 PS bei einer max. Umdrehung 4200 pro Minute.

 

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