Auf den Spuren der fortschreitenden Motorisierung wurden in allen Teilen von Deutschland Tankstellen gebaut und eröffnet. So auch im einem kleinen Ort bei uns im Vogtland – Nähe der größeren Stadt Reichenbach. Die Firma Shell ´, welche am Anfang durch Muschelimporte, daher auch das Muschel -Emblem, bekannt wurde, begann Anfang des 18. Jahrhunderts mit Öl-Importen -weltweit…
Das Shell-Logo aus den „Dreißiger Jahren“…
Hier das Logo heute, wohl jedem bekannt ist…
So kam die Shell – Tankstelle ins Vogtland:
So sieht das Tankstellen-Dach mit ehemaligen Laden heute aus…
Zur Geschichte – der Inhaber Willy Strobel:
Willy Strobel und Familie – Dreißiger Jahre…
Hier ein Bild aus dem Jahr 1932 zur „Hindenburg-Wahl“…
Werbekarte der neu gebauten Tankstelle von 1936:
Nochmal einige ältere Ansichten vom Ort mit der imposanten Kirche:


Die tolle Burg, mit Museum – ist ein Anziehungspunkt, auch heute noch gern besucht wird…
Der Besitzer Willy Strobel gründete in Co. eine Werkstatt mit anschließender Tankstelle im Vertrag mit „SHELL“. Am Anfang hat der Willy die im Reichenbacher Raum bekannten „Elster-Motorräder“ repariert, das war von 1924 – 1927. Ab dem Jahr 1929 hatte Willy Strobel die deutsche „Triumpf-Motorrad-Vertretung“.
Ein Foto von der Laden-Ansicht vor dem Neubau von 1936…
Noch ein Bild der Tankstelle mit dem Laden – rechte Seite im neu gebauten Zustand…
Die Shell-Tankstelle existierte von 1928 – 1947. Willy Strobel musste 1943 in den Krieg und kam 1947 aus der Gefangenschaft zurück. In der Zeit bis 1947 hat sein Co. – Mitbesitzer Fritz Ostertag die Tankstelle betrieben, als dieser 1948 starb wurde die Tankstelle nicht mehr eröffnet.
Nach dem Krieg gab es eine „JAWA-Vertretung“ unter Willy Strobel:

Danach wurde ab den 1970er Jahren in Pacht eine „SIMSON-Vertretung“ unter Gerhard Stöckel eröffnet, die dort bis 1990 ansässig war.- Von 1990 bis 1995 gab es unter Stöckel eine AVD- Vertretung.
- Von 1995 bis 2000 -Leerstand.
- Ab dem Jahr 2000 Besitzerwechsel Ingo Krauspe / Olaf Roth.
- Ab dem Jahr 2018 Besitzer Ingo Krauspe.
Zum Abschluss möchte ich noch auf die verheerenden Hochwasser von 1954/55 eingehen, welches insbesondere die Stadt getroffen hat, dazu im Anschluss noch einige Bilder:
Noch ein letztes Foto von 1928 als sich zwei LKW Büssing vor dem Betriebsgebäude und Tankstelle der Strobels in die Quere kamen:
Ja liebe Freunde das dazu, aber im nächsten Bericht gehe ich nochmal auf die Werkstatt von Willy Strobel ein. Er war auch ein Verfechter vom Rennsport und wie er und Rudolf Gläser, die den Rennsport der „Fünfziger Jahre“ pflegten, – das erfolgt im folgenden Bericht…






